Familien- und Frauengesundheit Video
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Ein neues Videofilmprojekt

Angehörige pflegen  eine Herausforderung

Diese Seite wurde am 19. Februar 2012 letztmals aktualisiert.

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Angehörige pflegen - eine Herausforderung für alle

Ein multimediales Informations- und Bildungsprojekt.  Bestandteil ist die Realisierung eines Videofilms

Der Film führt durch die verschiedenen Phasen der Pflege zu Hause, zeigt die grossen Herausforderungen mit denen Pflegende konfrontiert sind, regt durch Erfahrungsberichte von Betroffenen und Fachpersonen informativ und emotional an, vorhandene Unterstützungs- und Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen, um die eigene Gesundheit zu stärken und zu erhalten. 

Das Konzept

1.   Ausgangslage und Begründung des Projekts 

60 Stunden pro Woche wenden pflegende Angehörige durchschnittlich auf. 6 Jahre sind Partner in der Pflege im Schnitt engagiert. Diese Aufgabe stellt vielfältige und vielschichtige Anforderungen an die Pflegenden und erfordert Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Verschiedene aktuelle Studien („SwissAgeCare“  2010 und „work & care“ 2009) kommen zum Schluss, dass ein grosser Handlungsbedarf im Bereich des Selbstmanagements der Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen besteht. Oft fehlt den Betroffenen der Zugang zu relevanten Informationen zu den verschiedenen Hilfsangeboten. Mit diesem Projekt leisten wir einen Beitrag den Betroffenen diesen Zugang zu eröffnen.

2.   Ansprechgruppen des Projekts 

Personen, die im Rahmen von Familienstrukturen Aufgaben bei Krankheit und Behinderung in der Familie und Partnerschaft erbringen und Personen, die sich bereits im Vorfeld damit auseinandersetzen wollen. 

Leistungserbringer im Gesundheits- und Sozialwesen. Gesundheits- und Sozialbehörden sowie politische Gremien. Die breite Öffentlichkeit.

3.   Ziele des Projekts

Das Projekt hat die Unterstützung und Gesunderhaltung von pflegenden Angehörigen zum Ziel. Es regt informativ und emotional an, vorhandenen Hilfsmöglichkeiten anzunehmen und auf die eigene Gesundheit zu achten und sie zu stärken.

 4.   Mittel

Das primäre Mittel ist ein Videofilm. Mit diesem Medium werden relevante Informationen, vorhandenes Erfahrungswissen und wichtige Erkenntnisse von Angehörigen anschaulich vermittelt. Damit wird ihnen ein leichter und emotionaler Zugang zu Unterstützungs-und Hilfsangeboten erschlossen.

Ergänzend zum Film wird ein Booklet mit Hinweise und Adressmaterial bereitgestellt

Mittels Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen wie Filmvorführungen und Diskussionen sowie Weiterbildungsangebote werden die Präventionsbemühungen unterstützt.

5.   Der Videofilm 

Der Film integriert verschieden Protagonistinnen und Protagonisten mit akuter und vor allem chronischer, langsam fortschreitender Erkrankung. Er gibt Einblick in den vielfältigen Alltag von Pflege- und Betreuungssituationen. Die Inhaltsschwerpunkte des Films gliedern sich in verschiedene Themenbereiche und Phasen der Pflege und Betreuung. Diese beinhalten jeweils Informationen, Erfahrungsberichte und Stellungnahmen von Fachpersonen sowie praktische Hinweise.

6.   Distribution der DVD

Primär gelangt die DVD über persönliche Kontakte durch Fachpersonen zu den pflegenden Angehörigen. Verschiedene Institutionen unterstützen uns in der Distribution.

Der breiten Öffentlichkeit wird der Zugang zur DVD über das Internet ermöglicht.

7.   Trägerschaft und Finanzierung

Es wird eine breit abgestützte Trägerschaft und Finanzierung durch öffentliche Körperschaften Institutionen und Stiftungen angestrebt. Die vierjährigen Projektkosten belaufen sich auf rund Fr. 280 000.

 

 
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